13.08.2019 15:10
Fachbereich: Schulleitung

Schulpastorin Uta Feddersen muss gehen

Emotionaler Abschied an der Wilhelm-Röpke-Schule


Gesamtschuldirektor Tjark Ommen verabschiedet sich mit herzlichen Worten von Schulpastorin Uta Feddersen.

Frau Blum dankt im Namen der Fachkonferenz Religion und Werte und Normen.

Alfred Thienel un Nina Kretzer danken im Namen der Personalvertretung.

… ein Ständchen vom Kollegium

Herr Ommen verabschiedet Herrn Meyer, der sein Referendariat beendet hat.

Christoph Religa verabschiedet die FSJler Julius Bausch und Vic Stolle

Schuljahresende bedeutet auch immer Abschied nehmen, von den Schülerinnen und Schülern, die ihre Schulzeit abgeschlossen haben, und auch von lieb gewonnenen Kolleginnen und Kollegen, die in den wohlverdienten Ruhestand oder an eine andere Schule gehen. In diesem Jahr fiel dieses Ritual Gesamtschuldirektor Tjark Ommen besonders schwer.

Verabschiedete die Schule neben den Schülerinnen und Schülern nicht nur die beiden FSJler Julius Bausch und Vic Stolle, für die Sportfachbereichsleiter Christoph Religa Dankesworte sprach und jeweils einen Gutschein und einen Basketball überreichte, sondern auch die Lehrerin Adelheid Kerl und den Referendar Tim Meyer, die die Schule verlassen.

Besonders schwer aber fiel Ommen die Verabschiedung von Uta Feddersen.

Unzählige Male, die Schulöffentlichkeit kam meistens gar nicht dahinter, besuchte Ommen mit Frau Feddersen Familien, in denen durch Tod oder schwere Krankheit eine besondere Notlage herrschte. Wollte Ommen Trost spenden und Hilfe anbieten, konnte er sich immer darauf verlassen, dass die Pastorin an seiner Seite war und stets den richtigen Ton traf. Auch im Krisenteam, das sich bei extremen Notlagen an der Schule trifft, war Uta Feddersen eine prägende Person, die zudem für ihre Lehrerkollegen einen Notfallkoffer zusammengestellt hat, der insbesondere bei Trauerfällen in der Klasse Hilfe bietet.

Frau Feddersen war 2007 an die KGS gekommen nachdem sie vorher schon fünf Jahre an der Orientierungsstufe und an der Hauptschule in Hermannsburg als Schulpastorin gearbeitet hatte. Ihre Verträge, die jeweils nur über ein Jahr liefen, wurden immer wieder verlängert, weil die Schule darum bat. In den letzten Jahren hatte Gymnasialzweigleiter Jan Stünkel sogar an den Landesbischof geschrieben und Tjark Ommen hatte immer wieder beim Landeskirchenamt um die unverzichtbare Pastorin gebeten, mit Erfolg.

Aber nach diesem Schuljahr ist Schluss, keine Bitte half, Frau Feddersen kehrt als Pastorin an die Neustädter Kirche in Celle in ihren eigentlichen Beruf zurück. Sicher ein Gewinn für die Kirche, jedoch ein schwerer Verlust für die KGS.

In seiner Abschiedsrede hob Ommen die hohe Fachkompetenz hervor, und verwies auf unzählige Gottesdienste, die zu verschiedenen Anlässen mit Frau Feddersen gefeiert worden waren; Uta Feddersen wird der Schule fehlen, als Mensch, als Pastorin und als Lehrerin.

Nach der Rede des Schulleiters gab es Abschiedsworte und eine schöne Hortensie für den Garten in Hermannsburg von Maike Blum im Namen der Kolleginnen und Kollegen des Fachs Religion, und auch die Personalvertreter Alfred Thienel und Nina Kretzer ließen es sich nicht nehmen, mit einem Geschenk Danke zu sagen. Musiklehrer Johnny Groffmann, im Lehrerzimmer Nachbar von Uta Feddersen, hatte schließlich mit den Kolleginnen und Kollegen ein kleines Abschiedslied eingeübt, das noch einmal zeigte, wie schwer allen der Abschied fiel. Uta Feddersen bedankte sich für die gemeinsamen Jahre und hob dabei einige Kollegen, die ihr besonders am Herzen liegen, noch einmal hervor.


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