Kurz vor den Herbstferien überreichte Herr Detlef Zeidler, Beauftragter für den Schulsport beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) Lüneburg, der KGS Schwarmstedt die Auszeichnung „Sportfreundliche Schule“.
Diese Auszeichnung hat für Schulen eine besonders hohe Aussagekraft. Zuvor hatte der Fachleiter Herr Christoph Religa gemeinsam mit dem Sportkollegium zusammengetragen, was die KGS im Bereich Sport und Gesundheit leistet. Es war ziemlich schnell klar, dass das bestehende Konzept bereits alle Bedingungen erfüllt, um sich erfolgreich um diese Auszeichnung bewerben zu können. Auch der Schulleiter, Herr Tjark Ommen, war überzeugt, dass die Leistungen gewürdigt werden sollten und die Auszeichnung nur folgerichtig sei.
Hier ein kleiner Einblick in die Maßnahmen, die unsere Schule als „Sportfreundliche Schule“ auszeichnen:
- Zahlreiche bewegungs- und gesundheitsfördernde Aktionen und Aktionstage, wie Sportfeste, Schlittschuhlaufen, Skikurse und Projektwochen
- Regelmäßige Teilnahme an Schulvergleichswettkämpfen („Jugend trainiert für Olympia“)
- Schwimmunterricht in den Jahrgängen 6, 7, 10 und 12/13
- Vielfalt im Sportunterricht, z.B. auch mit Sportarten wie Karate, Jugger, Triathlon und Baseball
- Umfangreiches AG-Angebot im Bereich Sport und Gesundheit
- Gesundheitsfördernde Angebote im Schulalltag (z. B. „bewegte Pause“, Frühstücksangebot, Salatbar, Wasserspender und Kiosk)
- Fußballturniere in den Pausen (Mini-WM oder Mini-EM)
- Kaum Ausfall von Sportunterricht dank des partnerschaftlichen Unterrichtens der Sport-Lehrkräfte
- Unterstützung durch junge Menschen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren
- Pflege einer Anerkennungskultur für Leistungen, Fairness und Engagement (beispielsweise durch Belobigungen, Siegerehrungen und Auszeichnungen)
Herr Zeidler hob bei der Verleihung besonders hervor, dass die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler sowie die Unterstützung der jüngeren durch die älteren Jahrgänge herausragende Merkmale der KGS seien. Zur Bekräftigung seiner Aussage stellte er sich für das Foto an die Seite der Schülervertretung. Eine schöne Geste, die zeigt, wer hier im Mittelpunkt steht: die Kinder und Jugendlichen, die von der Arbeit an der Schule profitieren sollen!
Aber noch ist nicht alles perfekt. Einige Wünsche sind noch offen: die Erneuerung des Rasenplatzes, auf dem sich zurzeit die Maulwürfe tummeln, der Bau eines Fitnessraums, die Weiterbildung und Fortbildung der Lehrkräfte sowie der Mitarbeitersport. Dies sind nur einige Punkte, die künftig angegangen werden sollen.