Unsere Fahrt nach Spanien
Vom 15. bis 19. Februar 2026 reiste eine jahrgangsübergreifende Gruppe unserer Schule nach Spanien. Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 11 verbrachten gemeinsam
mehrere Tage in Málaga, begleitet von den Spanischlehrerinnen Frau Henneicke und Frau Voettiner, die die Fahrt engagiert organisiert und betreut haben.
Ein wichtiger Teil der Reise war die gute Vorbereitung. Für die gesamte Gruppe wurde
eine gemeinsame Kommunikationsgruppe eingerichtet, über die die wichtigen Informationen schnell weitergegeben werden konnten. So wussten die Lehrkräfte jederzeit, wo sich die Schülerinnen und Schüler befanden, und auch wir konnten uns untereinander gut abstimmen. Diese Organisation sorgte dafür, dass die Fahrt sicher und entspannt verlief.
Nach unserem Flug von Hamburg erreichten wir Málaga am Abend. Statt in einem Hotel
waren wir in Gastfamilien untergebracht – jeweils zu dritt oder zu viert. Dadurch wurde die
Reise besonders authentisch, denn wir konnten den spanischen Alltag direkt miterleben.
Schon am ersten Abend wurden wir herzlich empfangen und aßen gemeinsam mit unseren
Gastfamilien zu Abend. So fühlten wir uns von Anfang an willkommen.
Spanisch lernen – mitten im Alltag
Am Montag und Dienstag besuchten wir jeweils vier Stunden eine Sprachschule. Dort
wiederholten wir wichtige Zeitformen, führten Gespräche aus dem Alltag und arbeiteten in
Gruppen zusammen. Am zweiten Tag wurden wir nach unserem Leistungsstand eingeteilt,
so dass jede und jeder passend gefördert werden konnte.
Am Ende erhielten wir ein Teilnahmezertifikat – eine schöne Erinnerung an diese intensive
Zeit.
Besonders hilfreich war, dass wir die Sprache nicht nur im Unterricht, sondern auch im
Alltag anwenden mussten. Viele Einheimische sprachen nur wenig Englisch, so dass wir
automatisch Spanisch sprechen mussten. Anfangs kostete es etwas Überwindung, doch
schon nach kurzer Zeit merkten wir, wie sicherer wir wurden und wie sich unser
Sprachgefühl verbesserte.
Málaga entdecken
Neben dem Unterricht erkundeten wir natürlich auch die Stadt. Eine Katamaranfahrt entlang der Küste ermöglichte uns bei sonnigem Wetter einen beeindruckenden Blick auf Málaga vom Meer aus. Außerdem nahmen wir an einer zweistündigen Stadtführung auf Spanisch teil, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt erfuhren. Besonders interessant war die Catedral de Málaga. Der Bau begann im 16. Jahrhundert, wurde jedoch nie vollständig fertiggestellt. Deshalb trägt sie bis heute den Beinamen „La Manquita“ – die Einarmige.
In unserer Freizeit besuchten viele von uns kleine Restaurants, probierten Tapas und schlenderten durch Souvenirläden. Auch das bekannte Kaufhaus El Corte Inglés wurde von einigen erkundet. Auffällig waren die vielen Orangenbäume und Palmen, die der Stadt eine fast sommerliche Atmosphäre verliehen. Auch die Nähe zum Meer nutzten wir: Wir verbrachten Zeit am Strand, gingen schwimmen und genossen die Sonnenuntergänge am Hafen.
Ein Höhepunkt: Granada und die Alhambra
Am Mittwoch stand ein Tagesausflug nach Granada auf dem Programm. Dort besichtigten wir die berühmte Alhambra, eine beeindruckende Palast- und Festungsanlage aus der Zeit der muslimischen Herrschaft in Spanien. Dank einer erfolgreichen Bewerbung unserer Lehrerin erhielten wir Eintrittskarten für dieses UNESCO-Weltkulturerbe. Die Sicherheitskontrollen waren streng, doch der Besuch lohnte sich. Die kunstvollen Verzierungen, die Innenhöfe und die besondere Atmosphäre machten diesen Ort für viele von uns zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Kleine Momente, die bleiben
Neben den geplanten Programmpunkten waren es vor allem die kleinen Momente, die diese Fahrt besonders machten. In meiner Gruppe entwickelte sich zum Beispiel die Gewohnheit, jeden Abend gemeinsam ein Eis essen zu gehen. Zu dritt ließen wir den Tag Revue passieren, erzählten von unseren Erlebnissen und genossen den Blick auf das Meer. Gerade diese
gemeinsamen Augenblicke stärkten unseren Zusammenhalt.
Fazit
Die Spanienfahrt war weit mehr als nur eine Klassenfahrt. Sie verband Lernen mit neuen kulturellen Eindrücken und brachte die verschiedenen Jahrgänge näher zusammen.
Die Offenheit der Menschen, das sonnige Wetter und die vielen gemeinsamen Erlebnisse
machten diese Tage zu einer Erfahrung, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Reisebericht von Lemis Moho