Einsatz des 12. Jahrgangs bei „Die roten Handschuhe“
Die Schüler:innen der Wilhelm-Röpke-Schule, insbesondere der 12. Jahrgang, versuchen auf vielfältige Weise, Geld für die aufwändigen Bälle zum Ende der Schulzeit zu verdienen. Unter dem Dach des Ehemaligenvereins, der dafür sorgt, dass alles korrekt abläuft und versteuert und versichert ist, sind insbesondere die Zusammenarbeit mit dem Uhle-Hof-Verein und mit der PROvinzBÜHNE feste Größen. Die Schule geht in die Öffentlichkeit, die jungen Leute besuchen Konzerte oder Theatervorstellungen, die sie sonst wahrscheinlich nicht erleben würden, und verdienen dabei, wenn alles gut organisiert ist, auch gutes Geld, und die Vereine können sich ganz auf das Programm konzentrieren. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Beim Theaterstück „Die roten Handschuhe“, das in diesem Frühjahr unter der bewährten Regie von Peter Tenge im Uhle-Hof aufgeführt wurde, blieb es jedoch nicht beim Verkauf von Getränken und Snacks und dem Betreuen der Garderobe. Christian Biringer, Sozialpädagoge an der KGS und damit allen Schüler:innen bekannt, spielte in den 10 Aufführungen die Hauptrolle. Als verzweifelter Bühnenautor Konrad Immelmann (Initialen KI) wurde er beim Erfinden eines Theaterstücks für das benachbarte Theater immer wieder gestört. Mit bestechender Mimik und Gestik beeindruckte er nicht nur das Publikum, sondern auch die Jugendlichen. Und auch die „Störenfriede“: Schwester, Vermieterin, Schauspieler aus dem Theaterensemble, ein Untermieter und insbesondere auch die nervige Nachbarin hatten tolle Auftritte und sorgten für viel Spaß beim Zuschauen. Die Oberstufenschüler:innen lernten ganz nebenbei, durchdachte Vorbereitung und zuverlässige Durchführung einer Aufgabe und Verhalten in ungewohnter Umgebung.







