Schüler:innen der Haupt- und Realschule Schwarmstedt wurden feierlich entlassen
Draußen Sonnenschein, in der Mensa passende Musik, die Vergabe der Zeugnisse an die Haupt- und Realschüler:innen der Wilhelm-Röpke-Schule in Schwarmstedt war im wahrsten Sinne eine sonnige Angelegenheit. Nachdem die Chöre 1 und 2 unter der Leitung von Marlies Weymann, mit der weiteren Chorleiterin Gesa Bauer am Klavier und mit der Unterstützung der Bläsergruppe unter der Leitung von Vinn Rübke spektakulär die Gäste in die richtige positive Stimmung gebracht hatten, begrüßte der Sozialpädagoge Christian Biringer, der wieder in seiner unnachahmlichen Art durch die Veranstaltung führte, den Gesamtschuldirektor Tjark Ommen, seine Stellvertreterin Mascha Seiberlich, Realschulzweigleiter Sebastian Weber, Hauptschulzweigleiterin Ulrike Kleine-Borgmann, den Landrat Jens Grote, Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, die Schwarmstedter Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries, Frau Wünsche und Frau Hansen als Vertreterinnen des Schulelternrats, Leni Panke und Kea Küpke von der Schülervertretung, die Klassen- und Fachlehrkräfte, die Angehörigen und natürlich die Hauptpersonen, die Abschlusschüler:innen.
Gesamtschuldirektor Tjark Ommen war als Hausherr erster Redner und wandte sich nach der Begrüßung an die Absolventinnen und Absolventen. Er erinnerte an ihren Start an der KGS, an die Aufregung damals und die Nervosität. Heute kennen alle die Schule in und auswendig, haben Freundschaften geschlossen, haben positive Erinnerungen in viele Situationen und Erfahrungen gesammelt, die sie teilweise ihr Leben lang begleiten werden. Ommen bedankte sich bei den Lehrkräften und allen anderen, die dafür sorgen, dass Schule überhaupt möglich ist. Sein Dank galt auch Eltern und Familien, die motiviert, getröstet und unterstützt haben. „Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in all den Jahren“, schloss er diesen Teil. Den scheidenden Schüler:innen wünschte er Mut, Zuversicht, Stärke und Offenheit und bot ihnen an, bei Problemen an ihre Schule zurückzukommen – die Türen würden ihnen immer offen stehen.
Hauptschulzweigleiterin Ulrike Kleine-Borgmann war stolz auf acht Hauptschulabschlüsse nach der 10. Klasse, vier Realschulabschlüsse und sogar zwei Erweiterte Sekundar I Abschlüsse. Jessika Vogel und Neele Daberkow hatten nicht nur eine 1 vor dem Komma bei ihrem Notendurchschnitt, sondern auch alle anderen Bedingungen dafür erfüllt. Alle Abschlussschüler:innen seien, auch durch die Unterstützung der Lehrkräfte und der Familien, Weltmeister ihres eigenen Lebens geworden. Realschulzweigleiter Sebastian Weber schloss sich seiner Vorrednerin an, stellte heraus, dass man nach meist sechs Jahren an der Realschule weiß, dass sich Lernen lohnt. Er dankte Lehrkräften und Eltern für die tatkräftige Unterstützung.
Nach einem weiteren eindrucksvollen Auftritt der beiden Chöre mit dem Bläserensemble, lobte Moderator Christian Biringer nicht nur die Künstler, sondern auch die Techniker Gerrit, Max, Elian und Thore, die sich unter der Regie des Schulassistenten Thomas Sauer professionell um Licht und Ton kümmern, und die Hausmeister und Frau Bouda, die die Mensa wunderschön hergerichtet hatten.
Landrat Jens Grote schloss sich den guten Wünschen seiner Vorredner an, gratulierte im Namen des Schulträgers und freute sich, dass die Zusammenarbeit zum Wohl der Schüler:innen so gut funktioniert. Die Schüler:innen mussten Corona, den Ukraine-Krieg, Klimaveränderungen und vieles mehr bewältigen und haben dies in Gemeinschaft auch bestmöglich geschafft. Er dankte den Lehrkräften für ihre Arbeit und für ihre Haltung. Den jungen Menschen sagte er: “Jeder hat seine individuellen Begabungen. Vertrauen Sie auf sich selbst, freuen Sie sich auf ihren neuen Lebensweg und behalten Sie den Heidekreis in guter Erinnerung.“ Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs gratulierte ebenfalls; er freut sich, dass es in der vergleichsweise kleinen Samtgemeinde diese Schule mit ihrer hohen Strahlkraft gibt, die für alle gute Voraussetzungen schafft. Er selbst habe gerade mit seinen ehemaligen Klassenkameradinnen und –kameraden 40-jähriges Jubiläum hier gefeiert und diesen Ort der Begegnung mit seinen immerwährenden Baustellen. Bürgermeisterin Claudia Schiesgeries gratulierte anschließend kurz und knapp, um den steigenden Temperaturen Tribut zu zollen und ernte dafür einen Extraapplaus. Im Namen des Schulelternrats gratulierte Michaela Hansen. Sie erinnerte die Absolventinnen und Absolventen an die „nervigen“ Fragen der Eltern, wie „Hast du dein Sportzeug dabei?“ oder „Wie war die Schule?“. Eltern würden so etwas fragen, weil ihre Kinder ihnen wichtig seien. Jetzt wären alle stolz, weil junge Erwachsene es geschafft haben. Auch Frau Hansen dankte Lehrkräften und Eltern und gratulierte den Abschlussschüler:innen. Leni Panke von der Schülervertretung gratulierte zu einem wichtigen Meilenstein, den die Schüler:innen nun geschafft haben. Jede:r bekommt den wohlverdiente Lohn für Ausdauer, für gemeinsames Lernen und Arbeiten. Leni ermunterte alle, einen ganz persönlichen Weg zu gehen, keine Angst vor neuen Herausforderungen oder vor Fehlern zu haben. Für den neuen Lebensabschnitt wünschte sie: “Lasst euch feiern und vergesst nicht, stolz auf euch zu sein.“ Kea als Realschulsprecherin erinnerte an ihren Start an der KGS, danke den Eltern, die immer da waren und auch Fehler verziehen haben. „Wir haben Erinnerungen, die uns niemand nehmen kann“, schloss sie ihre Grußworte.
Nach der Power-Schulband unter der Leitung von Marcel Kaluza, die mit rockiger Musik die Stimmung weiter aufheizte, wurden Klassenweise die Zeugnisse und eine rote Rose von den jeweiligen Klassenlehrkräften, von Herrn Ommen und Frau Kleine-Borgmann oder Herrn Weber überreicht. Deutsch Fachbereichsleiterin Kathrin Remmers gratulierte Mika Stoll und Tamira Hartung zu großartigen Leistungen im Fach Deutsch und Tessa Gließmann, Joshua Gedick, Leyla Bagci, Lena Friedrich und Sina Starke zu ihrem großen Engagement in diesem Fach. Dr. Jan-Wilhelm Fischer zeichnete als Fachbereichsleiter Tessa Sophie Gließmann und Tyler-Jeremy Brandt für herausragende Leistungen im Fach Mathematik aus.
Christian Biringer bat die Schüler:innen zum abschließenden obligatorischen Gruppenbild auf die Schultreppe und zu einem Empfang in Trakt 4, nicht ohne noch ein paar letzte nachdenklich machende Worte. Jetzt war die Schulzeit vorbei.